"Pommern" bedeutet "Land am Meer"
Den Namen gab dem Lande das westslawische Volk der Pomoranen. Vom
4. – 6. Jahrhundert zogen sie aus dem Gebiet des heutigen Russland in das
Gebiet zwischen Weichsel im Osten und Netze-Warthe Niederrung im Süden, der
Oder und deren östlichem Mündungsarm, der Dievenow, im Westen und der
Küstenlinie der Ostsee im Norden.
Und wenn ich hier nun die Hunnen, die Bajuwaren, die Awaren und die Vandalen
erwähne weiß jeder dass es sich um die Zeit der großen Völkerwanderung
handelte. Und wenn wir uns nur die Vandalen herauspicken, dann weiß ebenfalls
jeder wie sich diese "Wanderungen" abspielten.
In den westlich der Oder liegenden Gebieten blieben die slawischen Liutizen,
auf der Insel Rügen und dem gegenüberliegenden Festland die Ranen.
Im pommeranischen Siedlungsgebiet Kolberg /Stettin waren es die Wenden.
Einige von Ihnen zogen jedoch weiter und sind in der Niederlausitz angesiedelt.
Dort wird auch das Wendische noch heute gesprochen.
Ca. 200 Jahre dauerte diese Völkerwanderung von Ost nach West an und jeder
brachte mit was er besaß. Nicht nur Hab und Gut, auch ihr Handwerk und ihre
"Religionen" brachten sie mit.
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